Bild: www.gira.deWer sich in einen Mittelklassewagen setzt, nimmt in einer Hightech-Welt Platz: Zahlreiche elektronische Funktionen erweisen sich als nützliche Helfer, die für mehr Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Eine Visualisierung zeigt dem Fahrer jederzeit den optimalen Spritverbrauch an. Was im Auto selbstverständlich ist, gibt’s aber auch für Haus und Wohnung: Die moderne Elektroinstallationstechnik macht das Wohnen bequem und sicher. Und kostengünstiger, denn sie hilft Energie einzusparen.

Voraussetzung dafür ist, dass sich der Bauherr schon bei der Planung für ein KNX/EIB-System entscheidet – für ein zukunftssicheres elektronisches Nervensystem nach einem weltweit gültigen Standard. Zunächst ist das nichts weiter als ein unscheinbares Kabel, das zusammen mit der Stromversorgung unter Putz verlegt wird. Die Intelligenz kommt später hinzu: Sie steckt in den Tastsensoren und Touchscreens, die herkömmliche Schalter ersetzen und Steuerbefehle über die Busleitungen versenden – beispielsweise an Leuchten, Jalousien, die Alarmanlage und an vieles andere, was im Haus elektrisch betrieben wird.

Wie das im Detail funktioniert, darüber braucht sich der Nutzer nicht den Kopf zu zerbrechen. Wichtig für ihn: Die Technik ist ganz einfach zu bedienen. Ein leichter Fingerdruck genügt, und es entstehen komplette Lichtszenarien oder die Sonnenschutzfunktionen in Haus und Wohnung werden sinnvoll aufeinander abgestimmt. Das klappt auch, wenn man nicht zu Hause ist. Denn viele Funktionen sind automatisch abrufbar: Außentemperatur, Lichteinfall, Regen oder Wind werden mit Sensoren gemessen – woraufhin beispielsweise die Heizung energiesparend geregelt wird und die Markise aus- oder die Jalousien hochgefahren werden. Auch lässt sich das tägliche An- und Ausschalten des Lichts in den verschiedenen Räumen über mehrere Wochen speichern und später automatisch wiederholen, wenn die Bewohner Urlaub machen. Beobachter mit bösen Absichten können hier keinen Unterschied erkennen.

Mehr Sicherheit also, aber auch weniger Energieverbrauch – das KNX/EIB-System bietet zahlreiche Lösungen zur Optimierung der Ressourcennutzung eines Gebäudes und zur Visualisierung des tatsächlichen Energieverbrauchs. Selbst das Home-Entertainment kann clever in die Technik eingebunden werden – Gira und der Schweizer Audiospezialist Revox haben gemeinsam zahlreiche überzeugende Lösungen entwickelt, die Musikgenuss auf höchstem Niveau garantieren und sich auch optisch problemlos in anspruchsvolle Wohnkonzepte einbinden lassen.

Für komplexe Lösungen empfiehlt sich der Einsatz eines Gira HomeServers: In einer unscheinbaren Konsole steckt das leistungsfähige Gehirn des intelligenten Gebäudemanagements. Hier laufen alle Informationen zusammen, von hier aus werden Befehle losgeschickt, hier entsteht ein Energiemanagement, das exakt auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet ist.

Alle hinterlegten Programme können manuell abgerufen oder – wenn sie automatisch ablaufen – jederzeit persönlichen Vorlieben angepasst werden. Dazu genügt schon ein leichter Fingerdruck auf einen der Gira Tastsensoren, die sich in verschiedene Schalterprogramme von Gira einbinden lassen. Ein Zugriff auf das KNX/EIB System ist ebenso über kapazitive Touchscreens an der Wand möglich, beispielsweise über den Gira Control 9 Client oder den Gira Control 19 Client. Der Vorteil hierbei: Die Gebäudetechnik lässt sich visualisieren und jede Funktion mit nur einem Finger steuern. Selbst die auf dem Gira HomeServer hinterlegten Programme, die das Haus automatisch regeln, lassen sich leicht ändern, neuen Bedürfnissen oder Wünschen anpassen und sogar funktional erweitern – ohne dass Wände aufgestemmt oder neue Leitungen gezogen werden müssen.

Bild: www.gira.deGira Interface Apps bieten zudem die ebenso einfache wie elegante Möglichkeit, die gesamte Gebäudetechnik mobil von unterwegs oder von einem beliebigen Raum innerhalb des Gebäudes zu bedienen – über iPhone, iPod touch oder iPad. Diese Lösung ist extrem schnell und zugleich sicher, die Steuerung erfolgt quasi in Echtzeit. Dabei kommunizieren die Interface Apps mit dem Gira HomeServer. Das für die Touchscreens der mobilen Geräte optimierte Gira Interface visualisiert alle Funktionen übersichtlich. Apple-Fans wissen es natürlich: Die Darstellung erfolgt wahlweise horizontal oder vertikal und lässt sich durch das Drehen des Geräts ganz einfach ändern. Die Applikationen sind ausschließlich im iTunes Store von Apple erhältlich.

Wer nun glaubt, dass solch intelligente Gebäudetechnik noch Zukunftsmusik ist, der ist wirklich von gestern. Denn der geschulte Elektromeister hat alles schon heute im Angebot, für jeden interessierten Bauherren oder Renovierer. Wer sich genauer über die Möglichkeiten informieren will, wendet sich am besten direkt an einen der über 170 Gira System-Integratoren. Zu finden sind sie unter www.gira.de/systemintegratoren/. Oder er besucht eines der über 30 Gira Revox Studios in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Unter dem Motto „Ansehen, anfassen, ausprobieren“ haben Bauherren und Renovierer die Gelegenheit, Produkte und Möglichkeiten der intelligenten Gebäudetechnik "live" zu erleben. Mehr dazu unter www.gira-revox-studios.de. Weitere Informationen zu Schaltern und Systemlösungen von Gira gibt es im Internet unter www.gira.de oder beim unseren Elektromeistern.